Das Bild hab ich im Internet geklaut, das Blaue dürfte der Bodensee sein.

Hallo ihr Zwei,

zur Zeit läuft ja mal wieder Eure SWR1-Megahitparade. Wie viele Leute genieße ich die abwechslungsreiche Musik, oft auch verbunden mit Erinnerungen an die Zeit, in der die Songs aktuell waren.

Was ich mir immer gerne vergegenwärtige, welches Ausmaß an Kreativität allein aus dem Bereich der Musik da sichtbar wird, das die jungen und junggebliebenen Künstler (selbst Bob Dylon und die Stones haben gerade wieder richtig gute Dinger rausgehauen) an den Tag legen.

Gerade vorhin las ich einen kurzen Text über das Finale der ersten Hitparade auf der zugehörigen Website, der vielleicht zu dem von mir schonmal strapazierten Satz von Einstein passt:

Das schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Es gibt nichts Schöneres als das Mysteriöse. Aus ihm entspringt alle wahre Kunst.

Das Verflixte mit diesen Mysterien ist halt, man weiß nie genau ob es wirklich eins war oder einfach doch nur ein zufälliger Zufall:

Das Finale am 19. August 1989

Und dann das Finale. Donnerstag Abend erzählten wir im Radio, wir würden die Top 20 gern mit unseren Hörern feiern, im Park der Villa Berg. Das Wetter war gut (genauer: heiß). Am Samstag Nachmittag standen, lagen, tanzten und hüpften dort rund 10.000 gut gelaunte Menschen. Als wir die (für uns damals noch überraschende) Nummer Eins ankündigten, erschien (es war wirklich wie eine Erscheinung) ein Zeppelin über den jubelnden Massen. Diese Erinnerung macht mir immer noch eine Gänsehaut…
So war das mit der Mutter aller SWR1 – Hitparaden.
Stefan Siller

Gruß Bernd

PS: Habt ihr schon das Kabarettistenduo aus dem Osten gehört, die meinten dass „Roll“ übersetzt eigentlich „Breetchen“ heisst, und somit Rock’n’Roll eigentlich „Roggnbreetchen“ sind (auf sächsisch klingt das total überzeugend)?

PPS: Nach Hause, Johann.

PPPS(25.10.2013): Zum ersten Mal wurde „Stairway to heaven“ vom ersten Platz verdrängt. Ich vermute daran sind diese hier schuld:

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